Ramm Ingenieur GmbH, Zamenhofstrasse 12, 42109 Wuppertal,  Fon:+49 202 73953-0, Fax:+49 202 73953-26, Web: www.ramm-umwelt.de

Lösemittelbilanz nach 31. BImSchV

Unsere Leistungen:
- Prüfung, ob die Anlage der 31. BImSchV unterliegt
- Unterstützung bei der Ermittlung des Lösemittelverbrauchs
- Prüfung der eingesetzten Stoffe in Bezug auf gefährliche Inhaltsstoffe
- Sichtung vorhandener Unterlagen
- Erstellung der Lösemittelbilanz
- Erstellung eines Reduzierungsplans bei Bedarf
- Beratung in Bezug auf technische und organisatorische Möglichkeiten zur Reduzierung
   des Lösemittelverbrauchs bzw. der Lösemittelemissionen
- Unterstützung beim Kontakt mit der Behörde

Erläuterung zur 31.BImSchV
Betreiber in deren Anlagen Lösemittel eingesetzt werden, unterliegen unter bestimmten Bedingungen der 31. BImSchV -Lösemittelverordnung-.

Die Kriterien hierfür sind:
- Art des eingesetzten Lösemittels (in der Regel organische Verbindung mit einem
   Dampfdruck >0,01 kPa)
- Art der Anlage und Lösemittelverbrauch pro Jahr (Anhang I der 31. BImSchV)
- Art der Tätigkeit (Anhang II der 31. BImSchV)

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Anlagen die den Regelungen der Lösemittelverordnung unterliegen müssen allgemeine Anforderungen (§ 3 der 31. BImSchV) und spezielle Anforderungen (§ 4 der 31. BImSchV in Verbindung mit Anhang III) erfüllen. Hierbei sind bestimmte Einsatzstoffe zu ersetzen oder zu reduzieren und Emissionsgrenzwerte einzuhalten. Dies kann auch Anlagen betreffen die nicht genehmigungsbedürftig nach Bundes-Immissionsschutzgesetz sind.

Neben der Einhaltung der unterschiedlichen Grenzwerte für gefasste Abgase, diffuse Emissionen und die Gesamtemissionen muss eine jährliche Lösemittelbilanz erstellt und der Behörde vorgelegt werden.

In der Praxis ergeben sich oft Probleme bei der Abgrenzung einzelner Anlagenteile und der korrekten Zuordnung, zu den in der Verordnung aufgeführten Anlagenarten. Zur Erstellung der Lösemittelbilanz muss die Menge der Einsatzstoffe sowie die Lösemittel- und Feststoffgehalte ermittelt werden. Es muss bestimmt werden, welche Lösemittelmengen jeweils emittiert, vernichtet, zurückgewonnen, wiederverwendet oder entsorgt werden. Die Betrachtung muss unter Umständen für einzelne Teilanlagen getrennt durchgeführt werden. Die Emissionsart muss korrekt zugeordnet werden. Die unterschiedlichen anlagenbezogenen und quellenspezifischen zulässigen Emissionswerte sind mit den tatsächlichen Werten abzugleichen.


Wenn die Anforderungen der Lösemittelverordnung nicht eingehalten werden, sind z.B. Maßnahmen zur Lösemitteleinsparung, besseren Abluftreinigung, Substitution der Einsatzstoffe oder Verbesserung der Rückgewinnungsrate zu ergreifen und mit der Behörde abzustimmen.